Kurz gesagt: Freamer speichert so wenig wie möglich. Eine Mailadresse für den Login, einen Namen, den außer dir zunächst niemand sieht, und die Inhalte, die du selbst einstellst. Kein Tracking, keine Werbung, keine Weitergabe zu fremden Zwecken.
all of us Medienproduktion
Inhaber: Ulrich Steinsiepe
Beethovenstraße 25
50674 Köln
Telefon: 0152 32011731
E-Mail: kontakt@all-of-us.de
Eine Datenschutzbeauftragte oder einen Datenschutzbeauftragten gibt es nicht, weil die Voraussetzungen dafür nicht vorliegen.
| Daten | Wozu | Rechtsgrundlage | Wie lange |
|---|---|---|---|
| E-Mail-Adresse | Anmeldung per Login-Link, Zustellung dieser Links und der Benachrichtigungen | Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Nutzungsverhältnis) | bis zur Löschung des Kontos |
| Name | wird ausschließlich angezeigt, wenn zwei Beteiligte sich gegenseitig aufdecken | Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO | bis zur Löschung des Kontos |
| Träume, Zusagen, Notizen, Rückfragen, hochgeladene Fotos | der Zweck des Dienstes | Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO | bis du sie oder dein Konto löschst |
| Meldungen: Grund, Text, Zeitpunkt, Kennung des Traums und des meldenden Kontos | Regelverstöße erkennen, Mehrfachmeldungen und Missbrauch der Meldefunktion verhindern | Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (Schutz der Nutzenden) | solange es den gemeldeten Traum gibt |
| Sitzungskennung im Cookie | damit du angemeldet bleibst | § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG, technisch erforderlich | 60 Tage, danach automatisch ungültig |
| Login-Token | einmalige Anmeldung über den Link aus der Mail | Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO | 30 Minuten, wird nur als Hash gespeichert |
| Zugangscode, falls gesetzt | freiwilliger Schnellzugriff ohne Umweg über eine Mail | Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO | bis du ihn entfernst, gespeichert als scrypt-Hash, nie im Klartext |
| Server-Logdateien (IP-Adresse, Zeitpunkt, aufgerufene Adresse) | Betrieb und Abwehr von Missbrauch | Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse) | [Aufbewahrungsdauer der Webserver-Logs eintragen] |
Freamer setzt genau ein Cookie, und zwar für deine Anmeldung. Es gibt keine Analysewerkzeuge, keine Werbenetzwerke, keine eingebetteten Inhalte von fremden Servern. Auch die Schriften liegen auf unserem eigenen Server, es wird also keine Verbindung zu Google Fonts oder ähnlichen Diensten aufgebaut.
Ein Traum kann mit Namen oder ohne Namen eingestellt werden. Das entscheidet die einstellende Person beim Einstellen. Ab einem Betrag von 500 Euro pro Person und Jahr, gemessen an der kleinsten angegebenen Zahl an Mitmachenden, ist die Form ohne Namen zwingend. Bei einem Traum mit Namen stehen die Namen der einstellenden Person und aller Mitmachenden für den ganzen Kreis sichtbar dabei; ein Aufdecken gibt es dort nicht.
Bei einem Traum ohne Namen bekommt jede beteiligte Person ein eigenes Pseudonym, das nur innerhalb dieses einen Traums gilt. Wer den Traum einstellt oder eine Zusage macht, erscheint für die anderen im Kreis unter diesem Pseudonym. Der Klarname wird erst dann an die Gegenseite übermittelt, wenn beide Seiten dem Aufdecken ausdrücklich zugestimmt haben, und dann ausschließlich an diese eine Person, nicht an den ganzen Kreis.
Ehrlich dazugesagt: Diese Pseudonymität schützt vor der Zuordnung durch die anderen Mitglieder, nicht vor dem Betreiber. Wer Zugriff auf die Datenbank hat, kann die Zuordnung sehen. In einem kleinen Kreis lässt sich außerdem manches erraten, etwa am Schreibstil oder am Inhalt eines Traums. Wer etwas wirklich für sich behalten will, sollte es nicht einstellen.
Die Anwendung läuft bei Uberspace (Jonas Pasche, Wiesbaden). Der Hoster verarbeitet die Daten in unserem Auftrag auf Grundlage eines Vertrags zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO. Die Server stehen in Deutschland.
Wenn die einstellende Person für ihren Traum eine Einschätzung anfordert, werden Titel, Beschreibungstext, Betrag samt Rhythmus und Bezug (pro Person oder insgesamt), die gewünschte Zahl an Mitmachenden, gesuchte Ressourcen, Frist sowie die Zahl der bisherigen Zusagen und die Größe des Kreises an Anthropic PBC, 548 Market St, San Francisco, CA 94104, USA übermittelt und dort von einem Sprachmodell verarbeitet. Nicht übermittelt werden Namen, Mailadressen, Pseudonyme und die Frage, wer was zugesagt hat.
Meldungen. Wird ein Traum gemeldet (Ziffer 7d der Nutzungsbedingungen), gehen Titel, Beschreibungstext, Geldangaben, gesuchte Ressourcen, Beschriftungen der Links und die Wahlmöglichkeiten des gemeldeten Traums sowie der gewählte Meldegrund und der Meldetext an denselben Anbieter. Auch hier werden keine Namen, Mailadressen oder Pseudonyme übermittelt — weder die der meldenden noch die der einstellenden Person. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO: der Anbieter hat ein berechtigtes Interesse daran, Regelverstöße schnell zu erkennen und die übrigen Nutzenden davor zu schützen. Anders als die Einschätzung eines Traums lässt sich diese Prüfung nicht abwählen; sie wird ausschließlich durch eine Meldung ausgelöst.
Die Übermittlung in die USA erfolgt auf Grundlage der Standardvertragsklauseln der Europäischen Kommission. Trotz dieser Absicherung lässt sich nicht ausschließen, dass US-Behörden Zugriff erhalten. Wer das für seinen eigenen Traum vermeiden will, fordert einfach keine Einschätzung an: die Funktion wird nur auf ausdrücklichen Klick ausgelöst, nie automatisch. Die Prüfung nach einer Meldung lässt sich nicht abwählen — sonst könnte man sich der Regelprüfung entziehen, indem man widerspricht.
Die Login-Links und die Benachrichtigungen werden über den Mailserver des Hosters versendet. Dabei werden Mailadresse und Zeitpunkt verarbeitet. Ein zusätzlicher Versanddienstleister ist nicht eingebunden. Tracking-Pixel, Zählpixel oder nachverfolgte Links kommen nicht zum Einsatz; es wird also nicht erfasst, ob eine Mail geöffnet wurde.
Zu jeder Zusage gibt es ein kleines Gespräch zwischen genau zwei Personen: der, die den Traum eingestellt hat, und der, die sich gemeldet hat. Diese Nachrichten sind für niemanden sonst im Kreis sichtbar — andere erfahren nicht einmal, dass geschrieben wurde. Es gilt dieselbe Pseudonymität wie im übrigen Traum: Solange nicht beide Seiten dem Aufdecken zugestimmt haben, stehen die Beiträge unter dem jeweiligen Pseudonym.
Die Nachrichten liegen unverschlüsselt in der Datenbank; der Betreiber hätte technisch Zugriff darauf. Sie sind kein Ersatz für einen vertraulichen Kanal. Sie werden gelöscht, sobald die Zusage zurückgezogen, der Traum gelöscht oder das Konto gelöscht wird. An den KI-Anbieter werden sie nicht übermittelt.
Zu einem Traum lassen sich bis zu vier Fotos hochladen. Sie sind ausschließlich für die Mitglieder des jeweiligen Kreises sichtbar und werden nicht öffentlich ausgeliefert: jeder Abruf eines Fotos prüft vorher die Anmeldung und die Mitgliedschaft im Kreis. Ein erratener Dateiname genügt also nicht.
Metadaten werden entfernt. Handyfotos enthalten in den EXIF-Daten unter anderem den genauen Aufnahmeort, die Uhrzeit und das verwendete Gerät. Das Bild wird bereits im Browser neu berechnet, wodurch diese Angaben wegfallen; der Server entfernt anschließend alle verbleibenden Zusatzblöcke aus der Datei und speichert nur die reinen Bilddaten. Trotzdem gilt: ein Foto kann auch ohne Metadaten verraten, wer es aufgenommen hat.
Fotos werden nicht an den KI-Anbieter übermittelt. Sie liegen auf demselben Server wie die Anwendung. Mit dem Traum werden sie gelöscht, ebenso mit dem Konto. Fotos, die hochgeladen, aber nie eingestellt wurden, werden nach einem Tag automatisch entfernt.
Freamer kann dich per Mail informieren, wenn in deinen Kreisen etwas passiert. Persönliches geht sofort raus, alles Übrige sammelt sich und kommt höchstens einmal am Tag in einer Mail. Passiert nichts, kommt keine Mail. Anlässe sind: jemand hat Interesse an einem deiner Träume gezeigt, ihr habt eure Namen getauscht, dein Traum hat sein Ziel erreicht, ein neuer Traum in einem deiner Kreise, weiteres Interesse an einem Traum, bei dem du mitmachst, und eine in drei Tagen ablaufende Frist.
In diesen Mails steht kein Name und kein Pseudonym, weder deiner noch der anderer Personen — nur der Titel des betroffenen Traums und der Hinweis, in Freamer nachzuschauen. So verrät eine Mail auch dann nichts, wenn jemand anders in dein Postfach schaut.
Bis zum Versand steht in der Datenbank, wer worüber informiert werden soll; nach dem Versand werden diese Einträge nach 14 Tagen gelöscht. Beide Arten von Benachrichtigungen lassen sich jederzeit einzeln abschalten: in der Anwendung unter dem Personensymbol oder über den Link am Fuß jeder Mail. Login-Links kommen unabhängig davon weiterhin, ohne sie käme man nicht mehr hinein. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, weil die Benachrichtigungen zum vereinbarten Funktionsumfang gehören.
An einen Traum lassen sich bis zu drei Links hängen. Freamer ruft diese Adressen nie selbst auf. Es werden keine Vorschaubilder geladen und keine Titel von fremden Servern geholt; angezeigt wird nur die selbst geschriebene Beschriftung und der Servername aus der Adresse. Der fremde Server erfährt dadurch nichts davon, dass in einem Kreis über sein Angebot nachgedacht wird.
Erst wenn jemand einen Link anklickt, verlässt er Freamer; dann gilt die Datenschutzerklärung
der aufgerufenen Seite. Die Links sind so gesetzt, dass die Zielseite nicht erfährt, von welcher
Seite der Besuch kommt (rel="noreferrer"). Was ihr dort tut, liegt außerhalb des
Einflussbereichs des Anbieters.
Wer einen Traum meldet, erzeugt einen Datensatz mit dem gewählten Grund, dem geschriebenen Text, dem Zeitpunkt sowie den Kennungen des Traums und des eigenen Kontos. Die Kennung der meldenden Person wird gespeichert, damit dieselbe Person denselben Traum nicht mehrfach melden kann und damit sich Missbrauch der Meldefunktion erkennen lässt. Sie wird niemandem angezeigt — auch nicht dem Anbieter in der Anwendung: die Übersicht der Meldungen zeigt bewusst keine Namen, weder die der meldenden noch die der einstellenden Person.
Führt eine Meldung zur Sperre, werden am Traum zusätzlich der Zeitpunkt und der genannte Grund festgehalten. Die einstellende Person erfährt beides, nicht aber, wer gemeldet hat. Wird der Traum gelöscht, verschwinden die zugehörigen Meldungen mit ihm; entschiedene Meldungen bleiben ansonsten zur Nachvollziehbarkeit gespeichert, solange es den Traum gibt. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (Schutz der Nutzenden und Durchsetzung der Nutzungsbedingungen).
Die automatische Prüfung entscheidet nur über die Sichtbarkeit eines Inhalts und hat keine rechtliche Wirkung gegenüber Personen. Über das Löschen eines Traums entscheidet immer ein Mensch.
Unter dem Personensymbol gibt es „Daten herunterladen". Die Datei enthält alles, was zu dir gehört: Konto, Kreise, deine Träume samt der Zusagen darauf, deine eigenen Zusagen und deine Beiträge in Gesprächen — als JSON, also maschinenlesbar (Art. 20 DSGVO). Fremde Inhalte sind nicht enthalten, auch dort nicht, wo du sie lesen darfst; bei Zusagen auf deine Träume stehen die Pseudonyme, nicht die Klarnamen. Ein Export ist kein Weg, den halben Kreis mitzunehmen.
Wird ein Konto gesperrt, werden Zeitpunkt und Grund am Konto gespeichert und die laufenden Sitzungen beendet. Anmelden ist dann nicht mehr möglich. Gelöscht wird dabei nichts; das Konto lässt sich wieder freigeben. Entscheidungen des Betriebs werden protokolliert (Zeitpunkt, Art der Entscheidung, betroffener Inhalt) — dieses Protokoll dient der Nachvollziehbarkeit bei Beschwerden und bleibt bestehen, auch wenn der betroffene Inhalt gelöscht wurde.
In der App oben rechts auf das Personensymbol, dann „Konto und alle Daten löschen“. Damit verschwinden Mailadresse, Name, deine Träume samt der Zusagen darauf, deine eigenen Zusagen, deine Mitgliedschaften und alle offenen Anmeldungen. Kreise, die du gegründet hast, gehen an das dienstälteste Mitglied über, oder verschwinden, wenn du allein darin warst. Eine Wiederherstellung ist nicht möglich. In Sicherungskopien bleiben die Daten bis zu 30 Tage erhalten und werden dann überschrieben.
Der Zugriff erfolgt ausschließlich verschlüsselt über HTTPS. Sitzungskennungen und Login-Token liegen nur als Hash in der Datenbank, nicht im Klartext. Passwörter gibt es nicht, also können auch keine gestohlen werden.
Wenn sich an der Anwendung etwas ändert, das Daten betrifft, wird diese Erklärung angepasst.
Stand: 13. August 2026